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Luzerner Schreiner investieren in die Zukunft
Die Generalversammlung der Luzerner Schreiner beschloss am vergangenen Wochenende in Willisau die Aufstockung und gleichzeitig die Aufwertung des Kantonalen Schreiner-Bildungszentrums in Rothenburg.
Auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wollen die Luzerner Schreiner konsequent ihren Weg als aktiver Berufsverband gehen. Dies stellten die Mitglieder des Luzerner Schreinermeisterverbandes VSSM des Kantons Luzern geschlossen unter Beweis. Sie stimmten dem Antrag des Kantonalvorstandes zu, welcher Investitionen von rund 1,8 Millionen Franken für die Erweiterung und Aufwertung des Bildungszentrum im Rothenburger Buzibach-Quartier vorsieht. Konkret soll das seit 1994 im Besitz des Verbandes befindliche Gebäude aufgestockt und auf Energieeinsparung optimiert werden.
Investition in die Bildung
Mit der Aufstockung des Gebäudes, in welchem neben überbetrieblichen Kursen für Schreinerlernende auch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot sowie die Geschäftsstelle untergebracht sind, will der Verband sowohl Qualität als auch Quantitäten im Bildungsbereich erweitern können. Die Berufe SchreinerIn und SchreinerPraktikerIn erfreuen sich grosser Beliebtheit in der Berufswahl junger Leute. Auch die Weiterbildung ist stets in Bewegung. Neue Methoden, Angebote und Einrichtungen sollen künftige Entwicklungen fördern.
Beweis für Vertrauen
Der Beschluss der Versammlung ist als grosser Vertrauensbeweis der Mitglieder in die Führung und die Geschäftsstelle des Luzerner Schreinermeisterverbandes zu verstehen. Geschlossen stellten sich die stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer hinter den Vorstand, insbesondere dessen Präsidenten Urs Meier aus Zell. Ruedi Lustenberger, Nationalrat und Schreinermeister aus Romoos gratulierte den Anwesenden zu ihrer Entscheidung. Durch das hohe Mass an Einigkeit war es den Luzerner „Machern“ in der Vergangenheit schon einige Male gelungen, sich einen positiven Namen zu machen.
Gastort Willisau
Willisau pflegt mit dem Schreinerhandwerk seit vielen Jahren eine besonderer Nähe. Der Stadtpräsident Robert Küng konnte die Verbundenheit des Gastgeberortes Willisau mit dem Schreinerverbund bis auf das Jahr 1909 zurückverfolgen, als die damalige Handwerkerschule Schreiner unterrichtete. Heute ist die Beziehung näher denn je, sämtliche Schreiner-Lernende des Kantons Luzern gehen hier zur Schule.
Sicherer Wert – Luzerner Schreiner
„Es lohnt sich in Sachen zu investieren, die von Dauer und nicht vom Börsenkurs abhängig sind.“ Dies ist ein Statement einer Willisauer Persönlichkeit in einer nicht repräsentativen Umfrage zum Thema „Schreiner und aktuelle Wirtschaft“. Die meisten Schreiner wissen, wo ihre Zukunft liegt. Sie gelten als Fachleute mit handwerklichem Geschick und esthetischem Flair in einem sehr breiten Betätigungsfeld. Daher setzen sie ihre Prioritäten in der Kommunikation und im Angebot in Leistungen mit langfristigen Werten für Kunden.